Honorar

Gesetzliche Regelung

Gesetzliche Grundlage für die anwaltliche Vergütung ist das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) mit dem zugehörigen Vergütungsverzeichnis (Anlage 1 zum RVG).

Betragsgebühren

Hiernach entstehen in einigen Angelegenheiten Gebühren mit einem festen Betrag oder innerhalb fester Betragsgrenzen (Betragsrahmen). Dazu gehören z.B. die Tätigkeiten im Straf- oder Ordnungswidrigkeiten-Verfahren oder vor dem Sozialgericht.

Wertgebühren

In den meisten anderen Fällen richten sich die Anwaltsgebühren nach dem Gegenstandswert der Angelegenheit. Das gilt z.B. für alle Streitigkeiten aus den Bereichen Arbeitsrecht und Zivilrecht, also Kündigungen, Vertragsangelegenheiten, Forderungseinzug, Abwicklung von Verkehrsunfällen, familienrechtliche und erbrechtliche Fragen etc.

Auswirkungen

Der gesetzliche Vergütungsanspruch entsteht schon bei der ersten Beratung, die Höhe der Gebühren ist vom Wert der Angelegenheit sowie von Umfang und Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit und der Bedeutung der Sache für den Auftraggeber abhängig. Zu Beginn des Mandats ist es daher regelmäßig nicht möglich, die konkret entstehenden Anwaltskosten zu benennen.

Mein Vergütungsmodell

Um die entstehenden Kosten für beide Seiten möglichst fair und transparent zu gestalten, habe ich folgendes Vergütungsmodell entwickelt, das sich an den Phasen der Mandatsbearbeitung orientiert:

Erstberatung

In der ersten Besprechung können Sie mir Ihr Anliegen schildern und Unterlagen mitbringen, über die ich mir einen groben Überblick verschaffe. Sie erhalten von mir eine Einschätzung, ob und wie die Angelegenheit verfolgt werden kann.

Grundlage der Erstberatung ist ein Anwaltsvertrag. Die Erstberatung in einem Umfang von ca. 30 Minuten kostet unabhängig vom Gegenstandswert bei Verbrauchern  pauschal 40,- EUR incl. USt., bei Unternehmern und Freiberuflern in geschäftlichen Angelegenheiten pauschal 65,- EUR zzgl. USt.

Weitere Beratung | Mediation | Außergerichtliche Tätigkeit

Für die weitere Beratung oder Tätigkeit berechne ich bei Verbrauchern ein Stundenhonorar in Höhe von 80,- EUR incl. USt., bei Unternehmern und Freiberuflern in geschäftlichen Angelegenheiten von 130,- EUR zzgl. USt. Die Abrechnung erfolgt minutengenau.

In geeigneten Fällen – wie etwa der Abwicklung von Verkehrsunfällen oder in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten – ist auch die Abrechnung nach dem Gegenstandswert möglich. Das können wir in der Erstberatung besprechen und festlegen.

Tätigkeit in gerichtlichen Verfahren

Bei Tätigkeiten in gerichtlichen Verfahren dürfen die gesetzlichen Gebühren nicht unterschritten werden. Maßgeblich ist hier das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Der Abschluss einer zusätzlichen Vergütungsvereinbarung ist erforderlich, wenn die gesetzlichen Gebühren den entstehenden Arbeits- und Zeitaufwand nicht abdecken.